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IWP 14. Januar 2022

Wettbewerb will gepflegt werden.

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In seiner neusten Kolumne in der Finanz- und Wirtschaft hält Professor Dr. Christoph A. Schaltegger ein Plädoyer für die soziale Marktwirtschaft und kritisiert, dass sie heute als Kompromiss zwischen Marktwirtschaft und Sozialtransfers verstanden wird.

«Das Soziale steht nicht in Konkurrenz zur Marktwirtschaft, sondern ist zu einem guten Teil die Marktwirtschaft selbst.»

Christoph A. Schaltegger

Der Direktor des Instituts für Wirtschaftspolitik an der Universität Luzern erinnert an die zentrale Rolle des Staates, die darin besteht, faire Rahmenbedingungen für die Wirtschaft sicherzustellen und nicht das Ergebnis. Dies hat Ludwig Erhard, Bundesminister für Wirtschaft und «Vater» der sozialen Marktwirtschaft, 1948 erkannt und beherzigt. Mit der Abschaffung der Preiskontrollen hat er eine zentrale Weiche für das deutsche Wirtschaftswunder der Nachkriegszeit gestellt.

Mit Blick auf die Schweiz zeigt Christoph A. Schaltegger, dass die freie Wirtschaftsordnung durch die zahlreichen privatrechtlich organisierten Unternehmen in Staatsbesitz zunehmend verzerrt wird. Weil das Haftungsprinzip nicht eingehalten wird, haben solche «Staatsbetriebe» – anders als ihre Konkurrenten – die Möglichkeit, Gewinne zu privatisieren und Verluste zu sozialisieren. Mehr denn je sind deshalb heute mutige Entscheidungen gefragt, wie Erhardt sie getroffen hat.

Lesen sie den Artikel auf der Website von Finanz- und Wirtschaft.

Der Beitrag wurde auch auf der Website der Ludwig Erhard Stiftung veröffentlicht.