In seiner neuen «Blick»-Kolumne befasst sich Dr. René Scheu, Geschäftsführer des IWP, mit der Ungleichheit. Er plädiert dafür, dass wir die Metapher der «Vermögensschere zwischen Arm und Reich» aus unseren Köpfen verbannen. Denn Wirtschaft, schreibt Scheu, sei kein Nullsummenspiel, in dem die einen mehr haben, weil die anderen weniger haben:
«Im Normalfall offener Gesellschaften werden alle Beteiligten reicher – finanziell, bildungsmässig und kulturell.»
Ausserdem sei der Fokus auf das Vermögen unglücklich, da die wirklich grossen Vermögen, jene der Unternehmer, nicht in Schatztruhen lagern sondern in Unternehmen investiert sind. Viel aussagekräftiger sei stattdessen die Entwicklung der Einkommensverteilung, begründet Scheu. Und die ist in der Schweiz seit 100 Jahren äusserst stabil, wie die Swiss Inequality Database (SID) des IWP beweise: Machen Sie sich selbst ein Bild.