Wer in der Stadt schnell von A nach B kommen will, schwingt sich am besten auf den Sattel seines Velos. Die Liste der Vorteile, die die Fortbewegung mit dem Zweirad bietet, ist lang: Staus sind plötzlich kein Problem mehr, man muss sich auch nicht nach einem lästigen Fahrplan richten, und man tut erst noch etwas für seine Gesundheit. Sowieso klar ist, dass es sich beim Velo um das nachhaltigste Fortbewegungsmittel handelt. Aber stimmt das wirklich in dieser Eindeutigkeit?
Das Velo sei heute eine regelrechte «Selbsterlösungsmaschine für Menschen zur Bewältigung ihrer tief empfundenen Fortbewegungsscham», schreibt Dr. René Scheu, Geschäftsführer des IWP, in seiner neuen «Blick »-Kolumne. René Scheu weist darauf hin, dass die Ganzheitlichkeit vor lauter Nachhaltigkeit manchmal vergessen gehe. Berücksichtigt man alle Kosten, die Velofahrer der Gesellschaft verursachen, wie das der Freiburger Professor Rainer Eichenberger in einer neuen Studie gemacht hat, kommt man auf ein überraschend anderes Resultat.
Wieviel teurer ein Velofahrer die Gesellschaft kommt als ein Autofahrer und wieso das der Fall ist, lesen Sie in der Kolumne.