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IWP 24. März 2025

«Trump-Hysterie bringt uns nicht weiter», sagt Claudia Brühwiler.

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Trump halte die Medien in Europa permanent in Atem, sagte Prof. Dr. Claudia Franziska Brühwiler in ihrem Vortrag am Institut für Schweizer Wirtschaftspolitik (IWP) an der Universität Luzern am 11. März 2025. Die Hysterie um den neu ins Amt getretenen 47. Präsidenten der Vereinigten Staaten verdränge alle anderen Nachrichten. Trump werde als rüde und verrückt dargestellt, nicht selten werde gar eine drohende Apokalypse an die Wand gemalt. Dieses Phänomen sei insbesondere in Europa zu beobachten – die Medien in den USA hätten längst eine weitaus nüchternere Sicht auf Trump entwickelt. Gleiches gelte für weite Teile der übrigen Welt. Umso mehr lohne es sich für Europa und die Schweiz, einen «Reality-Check» vorzunehmen. 

Offensichtlich sei, dass Trump die Hysterie um seine Person gezielt für sich nutze. Es sei seine Kommunikationsstrategie, viel Unsinn zu verbreiten, um von den wesentlichen Themen abzulenken. Dieses Verhalten habe Trump bereits lange vor seiner politischen Karriere zu seinem Markenzeichen gemacht. Es sei wichtig, sich von der Fokussierung auf die Person Trump zu lösen und die politischen Ziele der amerikanischen Konservativen zu verstehen. So seien etwa die Massenentlassungen in der Bundesverwaltung ein altes Versprechen der Konservativen, mit welchem bereits Richard Nixon Wahlkampf betrieben habe. Hier gelte es genauer hinzuschauen, denn das politische Programm, welches Trump und seine Anhänger verfolgen, sei weder zufällig noch neu. 

Wie Europa und die Schweiz am besten auf die Provokationen Trumps regieren sollten und welche Absichten die amerikanische Regierung wirklich verfolgt, erfahren Sie im Video. 

Weitere Themen des Videos waren: 

  • Was Trump mit seinem Aktivismus bisher erreicht hat. 
  • Wie der Supreme Court die Macht Trumps einschränkt. 
  • Warum Europa die amerikanische Gesellschaft nicht versteht.