Wachsende Staatsquoten belegen: Staatliches Handeln ist in vielen Ländern auf dem Vormarsch. Über die Gründe für diesen Anstieg sprach Professor Dr. Christoph A. Schaltegger, Direktor des IWP, mit Professor Dr. Norbert Berthold von der Julius-Maximilians-Universität Würzburg im Podcast «Wirtschaftliche Freiheit». Die beiden Ökonomen diskutieren unter anderem über die aktuell sehr populäre These, dass die zunehmende Ungleichheit in der Gesellschaft eine Ursache für die Forderung nach mehr staatlichen Eingriffen ist. Während beispielsweise in den USA eine wachsende Ungleichheit zu beobachten sei, sagt Christoph Schaltegger, sei die Wahrnehmung für die Schweiz oder auch Deutschland verzerrt. Dies belegen die Daten der Swiss Inequality Database des IWP über die Verteilung der Einkommen in der Schweiz in den letzten hundert Jahren eindrücklich.
Weitere Themen des Gesprächs sind:
- Wie misst man den staatlichen Fussabdruck
- Die Gründe für nationale Unterschiede bei der Staatstätigkeit
- Wer ist für die zunehmenden staatlichen Eingriffe verantwortlich?
- Warum liefert der Staat immer wieder ineffiziente Leistungen ab?
- Helfen institutionelle Regeln, die Staatstätigkeit zu begrenzen?