Interviews
IWP 06. August 2022

Staat: Wachstum auf Kosten des Marktes.

Un ouvrier balaie la route afin de pouvoir poser un nouveau revetement, un enrobe bitumineux de goudron phonoabsorbant, lors d?une conference de presse du syndicat UNIA afin de denoncer que sur les chantiers publics de genie civil, les conditions legales de protection des travailleurs ne sont pas reunies et mettent en danger leur sante, en periode de canicule. Une bonne soixantaine de chantiers a ete visitee par Unia et une trentaine de denonciations ont ete faites aupres des inspections du travail. Elles concernaient notamment l?absence de pauses regulieres, de mise a disposition d?eau et d?un lieu de pause au frais, ou encore la pratique de travaux lourds aux heures tres chaudes. (KEYSTONE/Martial Trezzini)

Wachsende Staatsquoten belegen: Staatliches Handeln ist in vielen Ländern auf dem Vormarsch. Über die Gründe für diesen Anstieg sprach Professor Dr. Christoph A. Schaltegger, Direktor des IWP, mit Professor Dr. Norbert Berthold von der Julius-Maximilians-Universität Würzburg im Podcast «Wirtschaftliche Freiheit». Die beiden Ökonomen diskutieren unter anderem über die aktuell sehr populäre These, dass die zunehmende Ungleichheit in der Gesellschaft eine Ursache für die Forderung nach mehr staatlichen Eingriffen ist. Während beispielsweise in den USA eine wachsende Ungleichheit zu beobachten sei, sagt Christoph Schaltegger, sei die Wahrnehmung für die Schweiz oder auch Deutschland verzerrt. Dies belegen die Daten der Swiss Inequality Database des IWP über die Verteilung der Einkommen in der Schweiz in den letzten hundert Jahren eindrücklich.

Weitere Themen des Gesprächs sind:

  • Wie misst man den staatlichen Fussabdruck
  • Die Gründe für nationale Unterschiede bei der Staatstätigkeit
  • Wer ist für die zunehmenden staatlichen Eingriffe verantwortlich?
  • Warum liefert der Staat immer wieder ineffiziente Leistungen ab?
  • Helfen institutionelle Regeln, die Staatstätigkeit zu begrenzen?