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IWP 29. September 2022

Inflation: Muss der Staat eingreifen?

An employee of supermarket chain "Migros"' at the Glattzentrum shopping mall in Wallisellen in the canton of Zurich, Switzerland, fills up a shelf with drinks, pictured on February 24, 2009. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Ein Mitarbeiter der Migros im Glattzentrum in Wallisellen im Kanton Zuerich fuellt am 24. Februar 2009 ein Regal mit Getraenken auf. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Mittlerweile ist die Inflation auch in den Portemonnaies von Herrn und Frau Schweizer deutlich spürbar, weshalb die Forderungen nach politischen Massnahmen laut werden. Die Journalistin Barbara Lüthi lud am 27. September 2022 Vertreter aus Politik, Forschung und Wirtschaft in die Sendung «Club» des Schweizer Fernsehens, um der Frage nach Staatshilfen gegen die Inflation den Grund zu gehen.

Prof. Dr. Christoph A. Schaltegger, Direktor des IWP, machte sich für mehr Eigenverantwortung und eine solide Finanzpolitik stark. Schaltegger warnte davor, in der jetzigen Situation Sozialpolitik mit dem Füllhorn zu betreiben. Wichtig sei, dass Entlastungen nur jenen Personen zugutekommen, die sie auch wirklich benötigen. Wenn der Staat zu breit unterstützt und damit eine künstliche Nachfrage schafft, könnte dies zu einem neuen Inflationsschub führen, unter dem letztlich alle Bürger leiden würden.

Die anderen Gäste waren:

  • Samira Marti, Nationalrätin SP/BL
  • Monika Stampfli, Geschäftsführerin Winterhilfe Schweiz
  • Gerhard Pfister, Nationalrat Die Mitte/ZG und Präsident Die Mitte
  • Ruedi Noser, Ständerat FDP/ZH
  • Stefan Meierhans, Preisüberwacher

Weitere Themen des Gesprächs waren:

  • Welche gesellschaftlichen Gruppen brauchen Hilfe vom Staat?
  • Wem kann man die Teuerung zumuten?
  • Welche Ursachen hat die Teuerung in den verschiedenen Bereichen der Wirtschaft?