In einer Zeit, in der gefühlte Wahrheiten vorherrschen, möchte das IWP den Wert von belastbaren Zahlen und Fakten in Erinnerung rufen. In der neuen Videoreihe «Fakten statt Meinungen» räumt das IWP mit zehn geläufigen Meinungen rund um die Schweizer Wirtschaft auf, die in der Öffentlichkeit in der Regel unhinterfragt wiederholt werden. Den gefühlten Gewissheiten stellt das IWP in den kurzen Videos Tatsachen gegenüber – selbstverständlich mit Quellenangaben am Ende jedes Videos. Die zehn animierten Formate sollen vor allem Schülern ab der Sekundarstufe eine Einstiegs- und Orientierungshilfe im Dschungel der ökonomischen Zahlen und Begriffe liefern. Aber auch Lehrer dürfen sich gern angesprochen fühlen, denn die Videos eignen sich als Unterrichtsmaterial. Aufklären, zum Nachdenken anregen und Diskussionen anstossen, das ist der Zweck der 10 Videos.
Wir veröffentlichen jede Woche ein weiteres der 10 Videos. Bleiben Sie dabei!
Meinung 10: «Die Schweiz ist ein schlanker Staat»
In der Schweiz beträgt die offizielle Staatsquote 32% der jährlichen Wirtschaftsleistung. Das klingt nach wenig Staat und Bürokratie, doch im Video wird gezeigt, dass der Staat auch in der Schweiz in den letzten Jahren gewachsen ist. Warum der Staat der grösste Arbeitgeber von Herr und Frau Schweizer ist, erfahren Sie im Video.
Meinung 9: «Der öffentliche Verkehr ist viel zu teuer»
Der öffentliche Verkehr sei in der Schweiz viel zu teuer, heisst es immer wieder. Im Video wird diese Meinung auf Herz und Nieren geprüft, indem die vollständigen Kosten des öffentlichen Verkehrs aufgelistet werden. An viele Kosten, die der Staat übernimmt, denken die Wenigsten.
Meinung 8: «Der Föderalismus ist von gestern»
Der Kantönli-Geist ist in einer globalisierten Welt gilt manchen als überholt. Das hört man immer wieder, gerade wenn sich die Kantone wieder einmal uneins sind. Im Video wird begründet, warum der Föderalismus ein wesentliches Erfolgsmerkmal der Schweiz darstellt.
Meinung 7: «Nur Studierte sind in der Schweiz erfolgreich»
Wer beruflich etwas erreichen will, muss studieren. Diese Überzeugung prägt den Zeitgeist (Stichwort «Wissensgesellschaft»). Für die Schweiz trifft das jedoch so nicht zu. Das Video erklärt, warum das duale Bildungssystem ein Erfolgsmodell ist – auch für Nicht-Akademiker.
Meinung 6: «Direkte Demokratie funktioniert nur in der Schweiz»
Die direkte Demokratie kann nur in der Schweiz funktionieren, behaupten viele. Im Video wird aufgezeigt, dass direktdemokratische Verfahren weltweit erfolgreich zum Zuge kommen. Welche grossen Vorteile die direkte Demokratie für die Bürger mit sich bringt, erfahren Sie im Video.
Meinung 5: «Die Ungleichheit in der Schweiz nimmt zu»
Es wird regelmässig berichtet, die Schere zwischen Arm und Reich gehe immer weiter auseinander. Das kommt darauf an. Anhand der Zahlen der Swiss Inequality Database zur Einkommensverteilung wird im Video deutlich, dass sich in der Schweiz das Bild etwas anders präsentiert.
Meinung 4: «In der Schweiz zählt Herkunft mehr als Leistung»
Eigene Anstrengung lohnt sich längst nicht mehr, sind viele überzeugt. Nur ein gutes Elternhaus garantiert den eigenen Erfolg. Dass diese Überzeugung nur bedingt mit der Wirklichkeit zu tun hat, zeigt das Video zum sozialen Aufstieg in der Schweiz.
Meinung 3: «Die Schweiz ist kaum verschuldet»
Die Staatsschulden der Schweiz liegen offiziell bei rund 32 % der jährlichen Wirtschaftsleistung. Das ist im internationalen Vergleich sehr wenig. Im Video wird dargelegt, dass die offiziellen Zahlen nur die Spitze des Eisbergs sind.
Meinung 2: «Gutverdiener zahlen wenig Steuern»
Gutverdiener tragen in der Schweiz viel zu wenig zum Gemeinwesen bei, lautet ein gern und schnell geäusserter Vorwurf. Im Video wird anhand von Steuerdaten aufgezeigt, welchen Anteil Gutverdiener tatsächlich zum Steueraufkommen beitragen.
Meinung 1: «Die Schweiz ist ein Steuerparadies»
Man hört es ständig: Die Schweiz sei ein Steuerparadies. Doch stimmt es auch? In diesem Video wird erklärt, wie hoch die steuerliche Belastung in der Schweiz für Individuen und Unternehmen im internationalen Vergleich tatsächlich ist. Die Antwort ist überraschend.