Das Drei-Säulen-Modell der Schweizer Altersvorsorge gelte im Ländervergleich zwar als mustergültig, dennoch dürfe man es nicht durch die rosarote Brille betrachten, sagt Dr. Melanie Häner im Gespräch mit der Finanzbloggerin Angela Mygind. Die beiden beleuchten im Podcast «Money Matters», wie sich der demographische Wandel und Veränderungen im Arbeitsmarkt auf das Vorsorgesystem auswirken.
Diskutiert wurde auch über mögliche Lösungsansätze für die drei Säulen – von kleinen Stellschrauben bis zu grossen Reformen. Ein Ansatz, den Melanie Häner vorstellt, ist die «Lebensarbeitszeit», welche die individuelle Erwerbsbiografie berücksichtigt. Gemäss diesem Modell sollen jene Personen später in Pension gehen, die lange in Ausbildung waren und spät in den Beruf eingestiegen sind.
Im Podcast erfahren Sie ausserdem:
- Wie sich das Drei-Säulen-Modell in der Schweiz historisch entwickelt hat.
- Warum Reformen der Altersvorsorge politisch einen schweren Stand haben.
- Wie man sich am besten über Abstimmungsthemen informiert.