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IWP 14. Juli 2025

«Die direkte Demokratie macht den Unterschied», sagt Christoph A. Schaltegger.

Freiwillige Mitarbeiter helfen beim Auslesen der Abstimmungsunterlagen zur Regierungs- und Kantonsratswahlen 2023 im Schulhaus Aemtler, aufgenommen am Sonntag, 12. Februar 2023, in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Die direkte politische Mitbestimmung der Schweizer Bevölkerung zwinge die Politik zu bürgernahen Entscheiden, sagte Prof. Dr. Christoph A. Schaltegger, Direktor des Instituts für Schweizer Wirtschaftspolitik (IWP) an der Universität Luzern, im Talk des «Flossbach von Storch Research Institutes» vom 11. Juli 2025. Diese pragmatische Form der Politik und der ausgeprägte Föderalismus seien ein entscheidender Standortvorteil der Schweiz. Beispielsweise verfüge das Volk dank Referenden und Initiativen über eine starke indirekte Kontrolle über die Staatsausgeben – was oft wie eine Ausgabenbremse wirke.

Nun bringe die veränderte geopolitische Lage Bewegung in den Bundeshaushalt. Der Aufrüstung der Armee könne problemlos im Rahmen des ordentlichen Budgets und unter Einhaltung der Schuldenbremse finanziert werden, sagte Schaltegger. Dazu müsse das jährliche Wachstum der Staatsausgaben auf von heute knapp 3 auf 2 Prozent reduziert, mithin auf das Wachstum der Wirtschaftsleistung begrenzt werden. Insbesondere im stark expandierenden Bereich der sozialen Wohlfahrt sei Sparpotenzial vorhanden.

Mit welchen Massnahmen sowohl die Schweiz als auch Deutschland ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken und die Staatsschulden wirksam begrenzen können, erfahren Sie im Video.

Weitere Themen des Interviews sind:

  • Vermögensverteilung und Soziale Mobilität in der Schweiz und in Deutschland.
  • Die Geldpolitik der Schweizerischen Nationalbank und der Europäischen Zentralbank.
  • Die schweizerische und die deutsche Fiskal- und Wirtschaftspolitik.