«Deutschland hat zu hohe Arbeitskosten – selbst Traditionsunternehmen wie Stihl gehen deshalb in die Schweiz», so Lars P. Feld. Das Ökonomie-Briefing Feld & Haucap vom Medienunternehmen The Pioneer hat erstmals am IWP an der Universität Luzern gastiert und live vor Publikum im KKL stattgefunden. Gabor Steingart moderierte das Gespräch zwischen Lars P. Feld von der Universität Freiburg und Justus Haucap von der Universität Düsseldorf sowie IWP-Direktor Christoph A. Schaltegger.
Im Zentrum des Abends stand ein direkter Vergleich: Warum schwächelt Deutschland – und warum hält sich die Schweiz so gut? Feld und Haucap verwiesen auf hohe Arbeitskosten, zunehmende Regulierung und strukturelle Standortprobleme, die den Druck auf deutsche Unternehmen erhöhten. Die wirtschaftliche Dynamik habe sich zuletzt spürbar abgeschwächt. Für die Schweiz sprechen es laut Schaltegger vor allem die Rahmenbedingungen: Die direkte Demokratie orientiere die Politik stärker an den konkreten wirtschaftlichen Problemen der Bürger. Zudem trügen der ausgeprägte Föderalismus und der Steuerwettbewerb zwischen den Kantonen dazu bei, die staatlichen Strukturen effizient und wettbewerbsfähig zu halten.
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