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IWP 21. Februar 2022

Arbeit als Jungbrunnen?

Close up of a carpenters at work

Hält uns die Arbeit fit und lebendig? Sollten wir nicht alle lieber länger arbeiten, statt möglichst früh in Rente zu gehen?

In seiner neuesten «Blick»-Kolumne hält Dr. René Scheu, Geschäftsführer des IWP, ein Plädoyer für die Arbeit. Die Arbeit sei heute in der Mehrheit nicht mehr Last und reine Plackerei, sondern Lebenserfüllung und tägliche Bewährungsprobe. Am Beispiel des achtzigjährigen italienischen Staatspräsidenten, Sergio Matarella, macht Scheu deutlich, dass man heute bis ins hohe Alter hinein Verantwortung für sich und die Gesellschaft übernehmen kann.

Die Schweizer sollten es daher Matarella gleichtun. Die Arbeit vermindere das Sterberisiko, bringe Sinn, Struktur und Halt. Gleichzeitig würde eine längere Arbeitszeit die Lasten der Rente für die junge Generation abmildern. Die AHV und die betriebliche Altersvorsorge brauchen eine echte Flexibilisierung, so Scheu. Die ewigen Diskussionen um das Rentenalter von 64 oder 65 Jahren hält er für wenig zielführend.