Vermögenssteuer: Was die Schweiz von Kalifornien lernen kann.

Interview: Dr. Thomas Studer
Sie forschen an der Stanford University zu Steuerpolitik und Vermögensbesteuerung. In der Schweiz wird derzeit über eine Bundesvermögenssteuer diskutiert – was halten Sie davon?

Warum so kategorisch?

Zur Person

Joshua D. Rauh ist Professor für Finanzen an der Stanford Graduate School of Business und Senior Fellow in Economics an der Hoover Institution in Kalifornien. Von November 2019 bis März 2020 war er Chefökonom im Council of Economic Advisers des amerikanischen Präsidenten. Zuvor war er als Forschungsdirektor an der Hoover Institution tätig. Rauh schloss sein Studium der Wirtschaftswissenschaften 1996 an der Yale University ab und promovierte 2004 am Massachusetts Institute of Technology. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Steuerpolitik, staatliche Pensionsverpflichtungen, Unternehmensinvestitionen sowie Vermögensverwaltung.

Welche Evidenz haben Sie für Ihre Behauptung?

Hatten die Befürworter denn nicht mit dem Wegzug guter Steuerzahler gerechnet?

Wie sieht es konkret aus – gibt es schon Zahlen?

Die Befürworter würden einwenden: Auch wenn mehr wegzieht als erwartet, bleibt unter dem Strich dennoch ein Gewinn für den Staat. Was entgegnen Sie?

Sie haben das in Ihrer Studie durchgerechnet – was zeigen Ihre Berechnungen?

Geht es nur um Steuereinnahmen – oder hat die Steuer auch breitere wirtschaftliche Konsequenzen?

Wie fragil ist das Silicon Valley als Zentrum der Technologiewelt?

Sie sprechen von dauerhaften Folgen – dabei ist die Steuer doch einmalig geplant?

Lässt sich das auf die Schweiz übertragen?

Was raten Sie der Schweiz?