Der IWP-Preis
IWP-Preis für exzellenten Wirtschaftsjournalismus.
Guter Wirtschaftsjournalismus schafft Orientierung und bereichert die öffentliche Debatte. Der IWP-Preis zeichnet Beiträge aus, die genau das leisten: faktenbasiert, argumentativ schlüssig und gesellschaftlich relevant.
Der IWP-Preis geht 2026 in die nächste Runde
Auch 2026 laden wir wieder dazu ein, herausragende Arbeiten einzureichen und Teil des IWP-Preises für exzellenten Wirtschaftsjournalismus zu werden. Gesucht sind Beiträge, die mit Qualität, Relevanz und eigenständigem Denken überzeugen und wichtige Impulse für Politik, Wissenschaft und Gesellschaft setzen.
Mit dem IWP-Preis möchten wir engagierte Persönlichkeiten sichtbar machen, den fachlichen Austausch fördern und besondere Leistungen würdigen. Wir freuen uns auf vielfältige Einsendungen aus dem In- und Ausland.
Ihr Weg zum IWP-Preis
Projekteingabe
Einsendungen und Empfehlungen sind mit dem Vermerk «IWP-Preis für exzellenten Wirtschaftsjournalismus» an das IWP zu richten. Nehmen Sie über den Button unten Kontakt mit uns auf.
Nomination
Die Beiträge dürfen nicht mehr als 12 Monate vor dem Nominierungsschluss publiziert worden sein. Der neue Einsendeschluss ist der 31. Juli 2026.
Preisverleihung
Das IWP macht die Preisträger der Öffentlichkeit bekannt und verleiht den Preis an einer Veranstaltung an der Universität Luzern. Die nächste Preisverleihung findet am 30. September 2026 in Luzern statt.
Wieso ein IWP-Preis?
Die Ausgangslage ist paradox: In der Wirtschaftspolitik sind so viele Zahlen, Daten & Fakten verfügbar wie noch nie. Doch zugleich stützt sich die Berichterstattung und Meinungsäusserung in klassischen oder sozialen Medien mehr denn je auf persönliche Wahrnehmungen, Loyalitäten zu Identitäten oder gefühlte Wahrheiten. Das IWP hat sich als unabhängiges Wirtschaftsforschungsinstitut im Einklang mit seinen Statuten zum Ziel gesetzt, mit belastbaren Daten, Zahlen und Fakten zur gesellschaftlichen Meinungsbildung beizutragen. Mit dem neuen Preis will es publizistische Leistungen ehren, die nicht durch den schrillen Ton, sondern durch inhaltliche Evidenz und formale Konsistenz überzeugen. Vergeben wird jährlich ein Preis. Das Preisgeld beträgt 30'000 Franken.
Vergabekriterien
Als Preisträger kommen Journalisten und Publizisten in Frage, die sich mit wirtschaftspolitischen Beiträgen an ein allgemein interessiertes Publikum wenden. Der IWP-Preis wird jährlich an eine Person im deutschsprachigen Raum vergeben, die nach der Beurteilung der Jury die Voraussetzungen für die Verleihung erfüllt. Prämiert werden Beiträge, die sich durch Exzellenz gemäss den folgenden fünf Kriterien auszeichnen:
- hohe Faktentreue
- stringente Argumentation
- verständliche Sprache
- relevante und wertvolle wirtschaftspolitische Erkenntnisse
- Im Idealfall schafft es der Beitrag zudem die wirtschaftspolitische Diskussion durch neue Fakten oder Einsichten nachhaltig zu prägen.
Alle Darstellungs- und Darreichungsformen sind grundsätzlich gleichwertig, ebenso wie Formate und Kanäle. Demzufolge können Berichte und Beiträge aus Print- oder Online-Medien, aus Hörfunk oder Fernsehen, aus der Welt der Podcasts oder den sozialen Medien ausgezeichnet werden. Dazu zählen eine animierte wirtschaftspolitische Analyse ebenso wie ein klassischer Leitartikel, eine Dokumentation, eine Recherche oder ein moderiertes Gespräch.
Die Jury
Der Preis wird von einer eigens bestellten Jury verliehen. Einsendungen und Empfehlungen sind mit dem Vermerk «IWP-Preis für exzellenten Wirtschaftsjournalismus» an das IWP zu richten (iwp_preis@iwp.swiss). Die Jury führt keine Korrespondenz über dessen Vergabe. Ihre Entscheidung trifft sie mit einfacher Mehrheit. Die Jury ist wie folgt zusammengesetzt:
Lars P. Feld.
Professor Dr. Dr. h.c.
Prof. Dr. Dr. h.c. Lars P. Feld hat seit 2010 den Lehrstuhl für Wirtschaftspolitik und Ordnungsökonomik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau inne. Er ist ausserdem Leiter des Walter Eucken Instituts. Lars P. Feld war von 2011 bis 2021 als einer der fünf Wirtschaftsweisen Mitglied des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und ist ständiges Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften.
Alexandra Janssen
Dr. oec.
Dr. Alexandra Janssen ist CEO der Ecofin Portfolio Solutions AG, die sich mit Vermögensverwaltung für institutionelle Kunden beschäftigt. Sie hat in Lausanne und Zürich Volkswirtschaft sowie Banking und Finance studiert und wurde mit einer Arbeit über «Behavioral Finance in Währungsmärkten» mit Summa cum laude an der Universität Zürich zum Dr. oec. promoviert. Sie ist Vorstandsmitglied der Vereinigung junger Stiftungsexperten und Dozentin an der Foundation Board Academy.
Nina Ruge
Buchautorin und Journalistin
Nina Ruge ist deutsche Fernsehmoderatorin, Buchautorin und Journalistin. Von 2007 bis 2017 moderierte sie die personality-Talkshow «Unter4Augen» im Bayerischen Fernsehen. Bekannt wurde sie vor allem durch das Boulevardmagazin «Leute heute», das sie von 1997 bis 2007 moderierte. Dazu moderierte sie etliche Hauptabendsendungen wie «Zirkusfestival von Monte Carlo» (ARD), «Stars in der Manege» (ARD) und «Heiligabend mit Nina Ruge» (ZDF 2008, 2009, 2010). Sie ist ausserdem erfolgreiche Buchautorin und Unternehmerin.
Reto Föllmi
Prof. Dr.
Reto Föllmi ist seit 2011 Professor für Aussenwirtschaft und Direktor des «Schweizerischen Instituts für Aussenwirtschaft und Angewandte Wirtschaftsforschung» (SIAW) an der Universität St. Gallen. Von 2007 bis 2011 lehrte er als ausserordentlicher Professor Makroökonomie an der Universität Bern. Davor promovierte Föllmi 2003 an der Universität Zürich. Föllmi ist Mitglied des «Ausschusses für Aussenwirtschaft und -politik» des Vereins für Socialpolitik, Research Fellow des «Center for Economic Policy Research» (CEPR) und war von 2014 bis 2017 Vorstandsmitglied der Schweizerischen Gesellschaft für Volkswirtschaft und Statistik.
Reinhard Sprenger
Dr. phil.
Reinhard K. Sprenger ist einer der profiliertesten Führungsexperten Deutschlands. Seine Bücher «Mythos Motivation» (1991), «Das Prinzip Selbstverantwortung» (1995), und «Das anständige Unternehmen» (2015) haben das Führungsverständnis vieler Manager nachhaltig verändert. Mit seinem Werk «Die Entscheidung liegt bei dir!» erreichte er 2016 auch eine grosse Zahl privater Leser. 1985 promovierte er sich zum Doktor der Philosophie und erhielt den Carl-Diem-Preis für seine Dissertation «Nationale Identität und Modernisierung».